Termine
Herzliche Einladung zu Gottesdiensten und Zusammenkünften:
Passionsandacht
Mittwochs 18.05 Uhr
Sonntag 26.2. 9.15 Uhr
Gottesdienst
Freitag 2.3. 19.00 Uhr
Weltgebetstag
Sonntag 4.3. 10.30 Uhr
Gottesdienst
Baugerüste in der Kirche (seit 12.1.) zeigen an: Jetzt werden jahrelange traumhafte Vorstellungen realisiert! Heute bereits Geschichte: "Letzter Gruß" eines Fensters vor seinem Ausbau ...
Ein Beitrag zum Thema fand sich in der
Mitteldeutschen Zeitung am 14.Februar,
hier zu finden:
Der Weg zur Kirchtür
ist infolge der Dacharbeiten 2009/2010 mit den schweren Fahrzeugen derartig verformt , dass er so wie der gesamte Kirchplatz von Grund auf erneuert werden muss. Um erneute Schäden zu vermeiden, schieben wir diese Aufgabe vor uns her, bis die neuen Fenster gebaut sein werden. Alle Hände wird es voll zu tun geben - und wir werden sie außerdem bittend aufhalten müssen !!! Der Rolle des Bettlers entkommen wir noch lange nicht! Aber da hatte bereits ein qualifizierter junger Mann angeboten: "Ich werde das Pflastern übernehmen. Ich habe das gelernt !" Über diesem Weg liegt daher die gelassene Hoffnung: "Durch Torstens Mut wird alles gut!"
Unsere Kirchenfenster
Die Fenster lauern mit uns auf Beginn ihres Neubaus. Es verging im Frühjahr leider viel kostbare Zeit. Endlich erhielten wir am 6.Juni den Zuwendungsbescheid für die beschlossenen Fördermittel. Vorher durfte "kein Finger krumm gemacht" werden - nicht einmal für die Unterschrift auf dem Architektenvertrag. Und die Entscheidung des Denkmalamtes nach reichlich kniffligen Überlegungen erhielten wir endlich zum Ende August. Bald waren dann Entwürfe zu bewundern und zu beraten. Im Rahmen einer "beschränkten Ausschreibung" wurden am 3.November die Angebotsergebnisse bekannt. 
Jetzt ist überschaubar: Wir müssen „nur“ noch rund 6.000,- € zusammenbetteln, um die nötigen 78.000,- € aufzubringen. Nach Prüfung der Angebote wurden am 12.11.2011 die Aufträge erteilt, und am 21.11.2011 fand die Bauanlaufberatung statt. Am 29.11. wurden Gerüste gestellt. Inzwischen gingen bereits die Steinmetzhandwerker den Substanzen auf den Grund. Denn die spannende Frage bewegte uns bereits seit Jahren: Gab es in diesen Fenstern - so wie einmalig in dem ostseitigen - etwa d o c h eine Mittelsäule ??? Die Untersuchung ergab: Es gibt keine weiteren Spuren. Das bedeutet laut Order des Denkmalamtes: Die übrigen Fenster erhalten keinen Mittelstab. Inzwischen wurden Details geplant, und Steinmetz als auch Glaserin gehen an die Arbeit. Siehe auch "Hilferuf"
Fröhliche Rückblicke
Pünktliches Luthergedenken
Auch dieses Jahr wurde pünktlich zum 28.Januar an "Luthers kalte Stelle" eingeladen, um seiner Durchfahrt 1546 mit dem eisigen Wind zu gedenken. Die Versammelten möchten diese besinnlichen Minuten an diesem Datum nicht mehr missen.
Krippenspiel 2011






Erntedankfest 2011
Kirchgemeindefest 21.August 2011
Weitere Rückblicke siehe Auswahl unten!
Lutherpilgerweg Sachsen-Anhalt
Für Wanderer, Radfahrer und Pilger gibt es seit dem 28.März 2008 in Sachsen-Anhalt den "Lutherweg". Die Eröffnung der 410 Kilometer langen Strecke fand in der Nähe der Lutherstadt Eisleben statt: In Höhnstedt zweigt der 34 Stationen umfassende Rundkurs in Richtung der Lutherstädte Eisleben und Mansfeld ab.
Ein stilisiertes "L" wird als Logo die Wanderer und Radfahrer begleiten.
Nun kann gepilgert werden auf den Spuren des Reformators. Auf Spuren, die Geschichten erzählen über den Mönch, sein Erbe, aber auch den Menschen Luther. Die Eröffnung an der "Weinstraße Mansfelder Seen" in Höhnstedt hätte Luther sicher gut gefallen. Denn um den hier gewachsenen Wein hatte es sich gehandelt, wenn er seiner Frau kurz vor seinem Tode aus Eisleben schrieb: "Der Teufel hat uns das Bier in aller Welt mit Pech verdorben, und bei euch den Wein mit Schwefel. Aber hier ist der Wein rein".
Genau am Lutherweg liegt unter anderen das Weingut Hoffmann Alte Schrotmühle. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Lutherweg Sachsen-Anhalt ist die Idee des Pilgerweines entstanden. Die Auswahl eines passenden Weines fiel auf den "Traminer", der seit Oktober 2008 mit dem offiziellen Logo des Lutherweges vermarktet werden darf.
Kleiner Aufenthalt dort: "Lutherwein" in Höhnstedt
Schon der berühmte Chronist der Grafschaft Mansfeld, Cyriakus Spangenberg, beschreibt den hiesigen Weinbau und dabei die gute Qualität des Rebensaftes: «Dieses Land hat einen stattlichen Weinwachs, sonderlich um Eisleben und am Süßen See... wiewohl die Eisleber auch allerlei guten Gewächses nicht allein... des Fränkischen, sondern auch des Traminers und Muskatellers sich befleißigen und oft, so sie dessen warten, so gute Weine haben, die des Geruchs und Geschmackes halben neben Franken- und Rheinwein wohl passieren...»
Nicht an allen Stationen des heutigen Lutherweges ist der Reformator auch selbst gewesen. Sie sind ein Angebot für spirituelle Erfahrung, auch zum Kennenlernen von Natur und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Auf Luthers letzte Reise geht der Pilger indes wieder authentisch: Auf dem Weg ab Seeburg nach Eisleben, durch Unterrißdorf und entlang der kalten Stelle, "wo Luther fror". Er selbst schrieb seiner Frau: "Als ich bei dem Dorf fuhr, ging mir ein solcher kalter Wind hinten zum Wagen herein auf meinen Kopf durchs Barett, als wollt mir's das Hirn zu Eis machen." Wenige Tage später starb der gesundheitlich ohnehin schon angeschlagene Luther in Eisleben.
"Luthers kalte Stelle" zusammen mit der Dorfkirche Unterrißdorf ist Station des Lutherweges.
Inzwischen können Wanderer einen "Pilgerpass" für den Lutherweg mit sich führen und sich bereits an etlichen Stationen mit einem speziellen Stempel ihre Anwesenheit bescheinigen lassen.
Konzert 24.08.2008
MZ - Mansfelder Zeitung: "Die Unterrißdorfer Kirche hat etwas Anheimelndes an sich. Das aus Feldsteinen im 12. Jahrhundert erbaute Gotteshaus ist nicht nur Ort für Gottesdienste und christliche Feiern, mehr und mehr auch in den letzten Jahren zum kulturellen Mittelpunkt des Dorfes geworden. So auch wieder am Sonntag. Alt und Jung fühlten sich vom rührigen Aktiv der kleinen Kirchengemeinde zum diesjährigen Sommerfest mit Gottesdienst und anschließendem Konzert eingeladen.
Und sie kamen. Kennt man doch die lebendige zusammengehörende Gemeindearbeit und die künstlerische Qualität vergangener Konzerte in dieser Kirche.
Diesmal hielt Pfarrer Frithjof Grohmann wieder musikalische Besonderheiten hierfür bereit. "Wie in einer Ideenschmiede entwickelten die Ausführenden kurzfristig das Programm, das einem fröhlichen Sommerkonzert entsprechen sollte", so Grohmanns Konzept. Ausgewählt war Musik von acht unterschiedlichen Komponisten aus der Barockzeit für Orgel, Trompeten und Violine. Die Interpreten waren diesmal aber nicht international bekannte Musiker, nein, zu den Ausführenden gehörten drei junge Instrumentalisten, von denen zwei ihr musikalisches Rüstzeug in der Eisleber Musikschule erlernten: Reinhard Grohmann (42, Trompete) und Wolfgang Grohmann (37, Violine), die im beruflichen Leben im sozialen Dienst und als Lehrer tätig sind. Zu ihnen gesellte sich der aus Niedersachsen stammende und heute in Magdeburg tätige Jurist Stefan Habenicht (41), der als zweiter Trompeter sein Können im Quartett unter Beweis stellte. Seit November vorigen Jahres zählt der Niederländer Hugo van Veen (61) zu Eislebens Neubürgern. Als Organist in der St. Annenkirche tätig, ist er längst kein Unbekannter mehr. Er übernahm in kürzester Zeit nicht nur die Zusammenstellung und Feinabstimmung der Programmfolgen, sondern wirkte selbst als Solist, Begleiter und Moderator des Konzertes.
Mit einem musikalischen Galastück von Antonio Vivaldi für zwei Trompeten und Orgel war den Musizierenden ein herrlicher Programmeinstieg gelungen. Strahlende und jubelnde Töne erfüllten die Kirche und ließen vom ersten Ton an erkennen, welche gewaltige Klangfülle Trompeten zu erzeugen vermögen und Emotionen auslösen können. Dass Hugo van Veen sein Handwerk als Organist versteht, stellte er mit Johann Pachelbels Choral "Was Gott tut, das ist wohl getan" unter Beweis. Immer wieder die schöne Grundmelodie hörend, verstand er es meisterlich, sechs Variationen zu intonieren und die Zuhörer melodisch von Stück zu Stück musikalisch zu führen. Erstmalig kam der Zink, ein historisches Instrument, das vorwiegend im 17. Jahrhundert gespielt wurde, zum Einsatz. Das Spiel dieses schwer zu erlernenden und zu spielenden, die menschliche Stimme aber gut imitierende trompetenähnliche Blechblasinstrument, beherrscht bemerkenswert gut Reinhard Grohmann. Mit der Wiedergabe des Chorals für Orgel und Zink "Auf meinen lieben Gott vertrau ich" brachte er eine neue näselnde, eigentümliche Klangfarbe zu Gehör, die mit viel anerkennendem Beifall bedacht wurde. Mit einem Werk des italienischen Komponisten Francesco Manfredini für Orgel und zwei Trompeten setzten die Musizierenden einen wunderschönen Schlussakkord. Mit Soli Deo Gloria - Gott allein die Ehre -, so könnte man die perlenden jubilierenden, prachtvollen Tonfolgen vergleichen, die klar machten, dass Musik in der Lage ist, den Alltag vergessen zu lassen und Kraft für Kommendes zu schöpfen.
(Verfasserin: Gudrun Riedel, Lutherstadt Eislebe






